Stand der Dinge 2/x

Nun sind schon über 3 Wochen der verschärften Corona Maßnahmen vorüber und ich möchte auch heute grob meine Gedanken zur aktuellen Situation festhalten.

  • Ich mache mir Sorgen, viele Sorgen! Nicht direkt um mich oder uns hier in unserer Luxuswelt zu Dritt. Was macht die Lage mit den Familien, denen es nicht so gut geht, den Flüchtlingen in den Camps, den Menschen in der armen Ländern? Das zieht mich teilweise sehr runter und ich bin sehr mitgenommen davon.
  • Eigentlich bin ich ein Mensch, der alles mit sich selbst ausmacht. Das ich das hier überhaupt schreibe, zeigt schon ansatzweise, was die Lage mit mir macht.
  • Ich bin anscheinend ein Mensch der ohne „vollen“ Terminkalender nicht gut klar kommt. Ich bin sehr durchorganisiert – wahrscheinlich oft sogar zu straff…. von jetzt auf gleich von 120 auf 0 war schon krass für mich. Ich verfalle phasenweise in eine leichte Lethargie und werde mir nun auch für hier zu Hause einen Plan schreiben, damit die Tage zumindest grob getacktet ist.
  • Unserer Tochter fehlen die Freundinnen immer noch mehr als Sie zugeben möchte ( da sind wir wieder bei Punkt 2 – wie „Mutti“ macht Sie wohl einiges eher mit sich selbst aus) Ich bin schon froh, dass Sie nun zumindest mit der einen oder anderen Freundin per Videochat Online spielt. Leider hat die Medienzeit sehr zugenommen, aber da versuchen wir dann noch großzügiger zu sein als sonst.
  • Weiter gehen meine Gedanken darum, wie die weitere Entwicklung für uns alle ist. Wann kann überhaupt wieder mit etwas Normalität gestartet werden und was wird danach normal sein?
  • Bei Zeitungsbildern – insbesondere im Ortsteil- suche ich bei Bildern mit Personengruppen immer schon leicht hektisch nach einem Hinweis, dass die Aufnahme schon älter ist. Bei Filmen oder Serien mit Personengruppen oder Umarmungen zur Begrüßungen durchzuckt es mich fast schon automatisch „panisch“.
  • Hier sind nun 2 Wochen Osterferien, ich habe mindestens 2 Wochen, tendenziell 3 Wochen frei …. viel Zeit also … hoffentlich nicht nur zum grübeln. Durch Hobbys wie nähen und stricken kann ich zumindest auch zu Hause gut etwas tun und halte ein Ergebnis in den Händen! Das ist ein echtes Glück!

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